Durch Verordnung vom 5. Juli 1879 wurden die Amtsgerichsbezirke in Preußen gebildet und den jeweiligen Amtsgerichten die Stadt/Gemeindebezirke für deren Zuständigkeit zugeordnet.
Demnach gehörten gem. dieser Verordnung zum Amtsgerichtsbezirk Spangenberg: Aus dem Kreis Melsungen der Stadtbezirk Spangenberg; die Gemeindebezirke Altmorschen, Bergheim, Bischofferode, K(C)onnefeld, Elbersdorf, Eubach, Günsterode, Heina. Heinebach, Herlefeld, Landefeld, Metzebach, Mörshausen, Nusis, Neumorschen, Pfieffe, Schnellrode, Stolzhausen, Vockerode, Weidelbach, Wichte; die Gutsbezirke Bischoffeorde (Oberfördterei) mit Hof Stölzinen, Günsterode (Forstgut), Heina (Halbegebrauchswald), Heydau, Morschen (Oberförsterei), Schnellrode (Forstgut), Spangenberg (Oberförsterei).
Die Veröffentlichung aus dem Deutschen Reichsanzeiger bzw. Königlich Preußischen Staats-Anzeiger vom 11.08.1879 ist in der Anlage beigefügt.
Quelle: https://digi.bib.uni-mannheim.de/viewer2/reichsanzeiger/film/036-7955/0662.jp2